Transporteure speichern den Sendungsverlauf zu einer Paketnummer zwecks Nachforschung nur für ein paar Monate.

Logoware speichert als Ersatzbeweis für die „Gelangensbestätigungen“ den Sendungsverlauf aller Sendungen und Transporteure, welche diese Daten zur Verfügung stellen auf Basis der Paketnummer dauerhaft. Nach 10 Jahren dürften diese Daten auch unter Beachtung der fiskalischen Aufbewahrungsfristen uninteressant werden. Es existiert aber bisher kein automatisierter Löschprozess, das heißt: Logoware speichert alles.

Die Paketnummer sollte in Bezug auf den Absender eindeutig sein, ist sie aber leider nicht. Der Nummernbereich wird von den Transporteuren nach einigen Jahren wieder neu vergeben. Wenn der Nummernkreis an einen anderen Absender vergeben wird, entstehen bei den eigenen Daten keine Probleme. Wenn dies aber beim gleichen Absender passiert, dann kann die Paketnummer nicht in die Logoware-Archiv-Tabelle geschrieben werden, weil diese Paketnummer bisher der Primärschlüssel war.

Bei den DHL Paketnummern wird seit einigen Jahren mit einer sogenannten „Licence Plate“ (deutsch: Nummernschild) gearbeitet, das ist im Idealfall die 7-13 stellige GLN (füher ILN) des Absenders, gefolgt von einem Zähler und ergibt in Summe eine 20stellige Zahl inclusive Prüfziffer. Für den Zähler ergibt sich somit ein Zahlenbereich der zwischen 999 und 999.999.999 liegt. Wenn dieser Zahlenbereich verbraucht wurde und man wieder bei 1 anfängt entstehen Duplikate.

Lösung: statt einfach wieder bei 1 anzufangen, vergibt man Führungszahlen.

Beispiel:

Statt so:

000.000.001 bis 999.999.999

Mit Führungszahl:

100.000.001 bis 109.999.999
110.000.001 bis 119.999.999

DHL: Paketnummer:

00 3 5412345 123456789 2

(5412345) DHL-Basisnummer = GLN = Globale Lokationsnummer: variable Länge 7 -13 Stellen
(123456789) Nummernteil = variable Länge (abhängig von der Länge der GLN)

Was soll man aber machen, wenn der Nummernkreis aus Unkenntnis dieser Problematik schon neu bei 1 beginnend vergeben wurde?

  • Für den Transporteur kein Problem!
  • Aber für die Logoware-Archivtabelle. Die Trackingdaten wurden als *.csv zwar herunter geladen und archiviert, aber nicht in die Tabelle geschrieben.

Lösung: wir haben am 07.05.2019 den Primärschlüssel geändert und vergeben jetzt einen eigenen Zähler vom Datentyp: big-integer. Damit kann es auch über Generationen hinweg keine Duplikate mehr geben. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Integer_(Datentyp)

Logoware speichert die Paketnummer inclusive Prüfziffer. Bisher übergeben alle Transporteure die Trackingdaten ebenfalls inclusive Prüfziffer – außer DPD. Damit die DPD-Trackingdaten mit den Logoware-Paketnummern verknüpfbar sind, berechnet Logoware ab 07.05.2019 die Prüfziffer selbst und ergänzt die unvollständige DPD-Paketnummer.