Aktualisiert 20.12.2019/RN

Das Grundgesetz gewährleistet jeder Bürgerin und jedem Bürger das Recht, über Verwendung und Preisgabe seiner persönlichen Daten zu bestimmen (Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung). Geschützt werden also nicht Daten, sondern die Freiheit der Menschen, selbst zu entscheiden, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß… mehr bei bfdi.bund.de

Bevor in Deutschland die DSGVO galt, konnten Unternehmen bei Datenschutzverstößen mit Bußgeldern in Höhe von maximal 300.000 Euro belangt werden. Seitdem die Datenschutzbestimmungen der DSGVO gelten, ist die Koppelung der Bußgelder an Konzernumsätze gestattet.

warum hat es gescheppert und daraus lernen

Quelle: https://www.datenschutz.org/verstoss/

2019/12  9.550.000 Euro mit der Begründung: „1&1 hatte keine hinreichenden technisch-organisatorischen Maßnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass Unberechtigte bei der telefonischen Kundenbetreuung Auskünfte zu Kundendaten erhalten können“ Quelle  datenschutzbeauftragter.de

2019/12 150.000.000 Euro muss Google in Frankreich zahlen, weil der Konzern seine beherrschende Marktposition bei der Suchmaschinenwerbung ausgenutzt hat. Google kündigte an, in Berufung zu gehen. Quelle Handelsblatt

2019/07 5.000.000.000 USD Strafe zahlt Facebook wegen Datenschutzverstößen. Darauf einigte sich das Unternehmen mit der US-Verbraucherschutzbehörde FTC. Wie kann ein Unternehmen sich so eine Strafe verdienen? Mit Daten von Menschen, die bei Facebook völlig unintelligent Daten abliefern. Die Strafe entspricht allerdings nicht einmal einem Zehntel des Facebook-Umsatzes von knapp 56 Milliarden Dollar in 2018.   Quelle ZDF Nachrichten

2019/01 50.000.000 Euro Strafe gegen Google  hat die französische Datenschutzbehörde (CNIL) verhängt. Gründe 1: weil über den Umgang mit personenbezogenen Daten schlecht informiert wird. Die relevanten Informationen sind nicht gut zugänglich und außerdem zerstreut. 2: die Einwilligung der Verwendung von Nutzerdaten für Werbezwecke. Es ist nur schwer ersichtlich, wo derartige Daten überall erfasst werden und innerhalb welchen Rahmens eine Auswertung erfolgt. Außerdem vermissen die Datenschützer eine Funktion, welche es dem Nutzer ermöglicht, der Verwendung seiner Daten für Werbezwecke generell zu widersprechen. Quelle Datenschutzbeauftragter.de

 

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